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Unser Vorstand

Wir wählten am Samstag, den 27. Januar im Georgenhof in Markt Schwaben neben Walter Koppe (Erding) als alten und neuen KV-Sprecher mit der Hebamme und Grafinger Stadträtin Marlene Ottinger auch eine Sprecherin.
Erstmals wurde mit Werner Koska (Zorneding) und Corinna Wilde (Grafing) ein stellvertretendes Sprecherpaar in den KV-Vorstand gewählt, welcher mit Schatzmeister Markus Werner (München) sowie Herta Stockinger (Erding) komplettiert wird.

Unser Vorstand stellt sich vor

Walter Koppe

Kreisverbandssprecher

Marlene Ottinger

Kreisverbandssprecherin

Landkreis: Ebersberg
Wohnort: Grafing bei München
Beruf: Freiberufliche Hebamme
Ämter: Stadträtin in Grafing seit 2008 (Bündnis für Grafing)

Als freiberufliche Hebamme bekomme ich Einblick in Familien aller Schichten. Die soziale Ungerechtigkeit ist besonders schwer zu ertragen, wenn man die Schicksale von Kindern vergleicht. Im Bewußtsein, dass Kindheit prägend für das ganze Leben ist, möchte ich mich dafür einsetzen, dass Kinder gesellschaftlich die gleichen Chancen bekommen. Das erfordert gute Bildungs- und Erziehungseinrichtungen. Das erfordert aber noch mehr gestärkte Eltern, die einen gerechten Lohn in allen Berufsgruppen erhalten sowie die Gleichstellung der Frau.  Ziel meines Handelns ist eine bunte, freie und gesunde Gesellschaft, die  autoritäre und antidemokratische Strömungen frühzeitig erkennt, transformieren und befrieden kann.

Werner Koska

Stellvertretender Kreisverbandssprecher

Rechnet den Zweiflern vor, dass sie mit einem geringeren Stundenlohn als 13 € in Deutschland ohne gesellschaftliche Zuschüsse kaum leben können bei 40 Stunden Arbeit pro Woche während 40 Jahren Tätigkeit – und dass sie voraussichtlich danach kaum die Zahl an Rentenpunkten zusammenbekommen, die ihnen ein „auskömmliches“ Leben ermöglicht.

Politische Ziele: Solidarisches Leben von, mit und für alle. Nicht nur im Landkreis Ebersberg, ebenso in Bayern, Deutschland, Europa, Welt. Gegner der Agrargentechnologie, weil diese Evolutionsgesetze mißachtet.

Seit einigen Jahren Rentner. Davor: Schreiner, Hausmann für die Familie, Journalist in einem antineonazistischem Pressebüro.

Mitglied von Gewerkschaften seit 40 Jahren (zuletzt IG Metall, IG Holz- und Kunststoff, IG Medien, IG Druck und Papier)

Seit einem Jahr Mitglied der LINKEN, vorher parteiloser Friedensaktivist (seit dem Jugoslawien-Krieg) davor – genauer: bis Schröder Kanzlerdandidat wurde -SPD-Mitglied, einige Jahre Vorsitzender in einem Ortsverein und Gemeinderatsmitglied. 

Ein Mal verheiratet seit 40 Jahren, drei inzwischen sehr erwachsene Kinder. Herangewachsen im Humanistischen Gymnasium, seitdem philosophisch interessiert. Geborener Münchner, Die Eltern stammten aus München und der Oberpfalz, die Großeltern aus der Oberpfalz und Oberfranken.

Corinna Wilde

Stellvertretende Kreisverbandssprecherin

Wohnort: Grafing bei München
Ausbildung/Studium: Volljuristin (Ass. jur.)
Beruf: Lektorin in Teilzeit
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Vieles ist möglich - auch eine soziale Politik! Natürlich können wir uns einen Sozialstaat leisten, den sich die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten oder z.B. Österreich noch immer leisten können, und den wir selbst bis in die 1970er Jahre hatten, obwohl die Wirtschaft damals längst nicht so hohe Gewinne erwirtschaftete wie heute. Auch eine faire Wirtschaftspolitik ist möglich, von der alle profitieren würden: Arbeitnehmer und Unternehmer, Inland und Ausland. Nur soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Fairness schaffen Frieden und Verständnis zwischen Menschen und Ländern, schaffen allgemeinen Wohlstand und gleichwertige Lebensverhältnisse. Wenn dies erreicht würde, würden Migrationsströme ganz automatisch der Vergangenheit angehören. Wer Menschen über Fakten aufklärt, kann sie nicht mit populistischen Phrasen steuern. Deshalb ist Aufklärung essentiell: Über Wirtschafts-, Bildungs-, aber auch Finanz- und Staatssysteme. Eine Demokratie überzeugt nur, wenn die Menschen es in der Hand haben, die Welt für sich und ihre Kinder besser zu machen!

 

Herta Stockinger

 

Mit meinen Pflegeschein hab ich 12 Jahre meinen Mann gepflegt ,und auch vielen anderen Menschen weiterhelfen können. Darüber hinaus bin ich seit dem Jahr 2000 Ehrenamtlich bei der AWO tätig. Aufgrund meiner Wohnsituation in einer Siedlung des sozialen Wohnungsbau habe ich Wissen, Erfahrung auch vieler anderer schwächerer Menschen bzgl, der Tafel. Wichtig wäre mir, dass mehr Geld für Sanierung alter Gebäude inkl.alter elektrischer Heizsysteme zur Verfügung stünde oder das auch das AWO Café wieder für jene geöffnet werden müsste, für die es einmal eingerichtet wurde, um z.B.zu einer Tasse Kaffee treffen zu können. Wichtig wäre mir, dass auch Menschen mit weniger finanziellen mittel über Krankenkassen ausreichend versorgt werden und z.B.nicht um Selbstverständlichkeiten streiten müssen, wie z.B. Zahnersatz.

Markus Werner

Schatzmeister