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Politischer Frauenabend

Auf Einladung der Kreissprecherin Marlene Ottinger und ihrer Stellvertreterin Corinna Wilde von der Partei DIE LINKE traf sich am vergangenen Freitag eine Gruppe von Frauen, um über Politik zu diskutieren.

Zusammen mit Helene Füllgraf aus München, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Frauen "LiSA", entwickelte sich eine lebhafte Auseinandersetzung darüber, ob sich die zahlreichen Probleme wie Arm-Reich-Schere, Rechtsruck, Wohnungsnot, Klimawandel und Rüstungsspirale auf das Patriarchat unserer Gesellschaft zurückführen lassen und behoben werden könnten, wenn die Benachteiligung der Frauen ein Ende hätte. Die Mehrheit der anwesenden Frauen, vor allem Mütter, sah in der Diskriminierung aber nur ein weiteres Symptom unserer kapitalistischen, untereinander konkurrierenden Gesellschaft. 31% Frauen im Bundestag und 80% Frauen in sozialen Berufen zeigten den Trend, dass Frauen sozialer eingestellt und weniger auf Konkurrenz gepolt sind. Einig war sich die Gruppe deshalb, dass ein größerer Einfluss in der Politik durch Frauen wichtig für eine sozialere Politik sei. Weiter sei Fairness in allen Bereichen, von der Schaffung eines fairen Geldsystems bis zum Training "Gewaltfreier Kommunikation" (Marshall B. Rosenberg) in Schulen, Voraussetzung für mehr Gerechtigkeit - aber auch für die Erreichung der Klimaschutzziele, wie eine Teilnehmerin betonte: Die Politik sei zu schwach, um die Klimaschutzziele zu erreichen, weil unser Wirtschaftssystem dies nicht zulasse. Fazit: Die Gruppe möchte sich weiter dafür einsetzen, dass DIE LINKE in Bayern stärker wird.


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